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Wanderbücherei,
Bibliotheken im Wandel

Die Anfänge der Münchner Stadtbibliothek liegen in der Mitte des 19. Jahrhunderts. So vielfältig sich die Münchner Bibliotheksszene heute zeigt, so differenziert sind die Entwicklungslinien dieser Institution. Betrachtet man ihre Geschichte, lassen sich zwei Hauptlinien erkennen: Die eine führt von einer Behördenbibliothek zu einer großen Öffentlichen Zentralbibliothek mit historischen Sammlungen, die andere Linie führt über die Volksbüchereien-Bewegung zu einem modernen kommunalen Bibliothekssystem.

die anfänge der münchner stadtbibliothek

hans ludwig held und die 'goldenen zwanziger'

in der zeit des nationalsozialismus

nachkriegszeit und wiederaufbau

reorganisation und realutopie

einzug in den gasteig

aufbruch ins 21. jahrhundert

die zukunft hat schon begonnen...
 
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Die Anfänge der Münchner Stadtbibliothek

1843
Der spätere Stadtchronist Ulrich von Destouches erhält vom Magistrat der königlichen Haupt- und Residenzstadt den Auftrag, "sämtliche dem Magistrat und den unter magistratischer Verwaltung stehenden Anstalten gehörige Bücher zu sammeln, abzustempeln, zu verzeichnen und zu katalogisieren".

1866
Es erscheint der erste Katalog der "Büchersammlung der städtischen Kollegien" mit einem Umfang von 2.375 Nummern.

1872
Die städtischen Kollegien - heute die Referate der Stadt - verabschieden ein "Statut für die Gründung von Volksbibliotheken". Es bestimmt, dass "alle hervorragenden Zweige des menschlichen Wissens und Könnens mit möglichster Vollständigkeit vertreten sein" sollen, und sieht die freie und unentgeltliche Nutzung durch alle Münchner Bürger vor.

1873
In der Heilig-Geist-Schule (Frauenstraße) wird die erste Volksbibliothek mit einem Bestand von 1.400 Bänden eröffnet. Mehr als 50 Jahre wird sie die einzige kommunale Einrichtung dieser Art bleiben.

1879
Erste zaghafte Öffnung der bis dahin nur für städtische Bedienstete zugänglichen "Büchersammlung der städtischen Kollegien", also der Magistratsbibliothek. In der jetzt eingeführten Benutzungsbestimmung heißt es, dass "die Abgabe von Büchern etc. an andere Personen...nur mit Genehmigung des Bürgermeisters stattfinden" kann.

1900
Um die Jahrhundertwende wird die Magistratsbibliothek durch die Stiftung der Gelehrtenbibliotheken des Pathologen Theodor von Heßling und des Juristen Karl Gramm sowie durch weitere kleinere Schenkungen und Nachlässe um historische, geistes-und naturwissenschaftliche Bestände und wertvolle Erstausgaben entscheidend bereichert.

1906
Die jetzt rund 30.000 Bände umfassende Bibliothek erhält im prunkvoll gestalteten Bibliothekssaal des neuen Rathauses von Georg Hauberrisser am Marienplatz einen zentralen, repräsentativen Standort. Allerdings sind schon beim Umzug nicht alle Bände unterzubringen. Heute ist hier die Juristische Bibliothek der Münchner Stadtbibliothek untergebracht.
Hans Ludwig Held
Hans Ludwig Held und die 'goldenen Zwanziger'

1920
Die Stelle eines hauptamtlichen Leiters der Magistratsbibliothek im Rathaus und der Volksbibliothek - mittlerweile im Rosental-Schulhaus - wird geschaffen und ein allgemeines Bibliotheksprogramm verabschiedet.

1921
Als erster hauptamtlicher Bibliothekar tritt am 3.1.1921 Hans Ludwig Held sein Amt an. Die Umbenennung der "Büchersammlung der städtischen Kollegien" in "Bibliothek des Stadtrats" manifestiert die Rechtssituation als nicht-öffentliche Bibliothek. Held setzt sich jedoch bald darüber hinweg.

1922
Held löst die monacensischen Bücher aus dem allgemeinen Bestand und fasst sie zu einer eigenen Sammlung - heute die Bibliothek der Monacensia - zusammen.

1923
Held legt einen Plan zum Ausbau der Städtischen Bibliotheken vor: Die Zahl der Volksbibliotheken soll auf fünf erhöht werden; zu ihrer Ergänzung sind Zeitungslesehallen für Erwachsene und Kinderlesestuben vorgesehen. Neben der Reorganisation der Bibliothek im Rathaus wird mit dem Aufbau einer Wissenschaftlichen Stadtbibliothek als allgemeiner Studien- und Bildungsbibliothek - heute die Zentralbibliothek Am Gasteig - begonnen und die Monacensia-Sammlung erweitert. Eine von Held geforderte Studentenbücherei wird nicht genehmigt.

1924
Als Pendant zur Monacensia-Bibliothek gründet Held eine Handschriftenabteilung, deren Aufgabe das Sammeln von Manuskripten, Briefen und anderen Autographen von Münchner Persönlichkeiten des 19. und folgender Jahrhunderte sein wird.

1925
Gründung der Volksbibliothek Schwabing

1926
Die "Musikalische Volksbibliothek" - heute die Musikbibliothek der Zentralbibliothek - wird den Städtischen Bibliotheken zugeordnet. Sie ging aus der Privatsammlung des Musikschriftstellers und Kulturphilosophen Paul Marsop hervor, der sie bereits 1902 der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt hatte.

1928
Ein umgebauter Straßenbahntriebwagen wird als erste städtische "Wanderbücherei" zur bibliothekarischen Versorgung der Stadtrandgebiete, der damals ärmeren Stadtviertel, eingesetzt. Mit dieser Mobilisierung der Bibliotheksarbeit leitet Held eine zukunftsweisende Entwicklung ein - heute sind es fünf mobile Fahrbibliotheken, allerdings haben Busse die Straßenbahnen ersetzt. Von Held Ende der zwanziger Jahre angeregte Vorplanungen für den Bau eines Bibliotheksgebäudes am Jakobsplatz gedeihen bis hin zu fertigen Bauplänen, die für die Stadtbibliothek und das Stadtarchiv ein dreigeschossiges Gebäude mit siebenstöckigem Magazinturm vorsehen. Es bleibt aber bei den Plänen.

1929
Gründung der Volksbibliothek Sendling

1930
Gründung der Volksbibliothek Borstei

1931
Mit der Übereignung der Literaturbestände des Münchner Briefmarken-Clubs sowie durch verschiedene private Schenkungen wird der Grundstock für eine philatelistische Spezialbibliothek gelegt - heute mit ca. 43.000 Bänden in der Zentralbibliothek Am Gasteig die größte Europas.

1932
Die räumliche Situation der Bibliothek im Rathaus spitzt sich dramatisch zu. Die überfüllten Notmagazine zeigen Risse an den Wänden; über den nachgebenden Fußböden stürzen die Regale unter ihrer schweren Last zusammen. Der Umzug in das alte Polizeigebäude in der Weinstraße 13 zieht sich bis ins folgende Jahr hin. Zu diesem Zeitpunkt besitzt die Bibliothek 170.000 Bände, darunter viele Geschenke und Stiftungen. Im Rathaus verbleiben nur noch die für die Stadtverwaltung wichtigen Buchbestände, die als juristische Abteilung einen neuen Status erhalten.



In der Zeit des Nationalsozialismus

1933
Von den Nationalsozialisten von Beginn an in seiner Arbeit behindert, wird Hans Ludwig Held zum 27.10.1933 auf Grund des "Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" aus städtischen Diensten entlassen.

1934
Gründung der Volksbibliothek Ramersdorf, die noch von Held vorbereitet worden war

1936
Die Städtischen Bibliotheken erhalten mit Dr. Hermann Sauter einen neuen Leiter. Wichtige Sammlungen werden in die Wissenschaftliche Stadtbibliothek integriert, u.a. die Bibliotheken des Lehrervereins, der Altkatholischen Gemeinde, des Stadtdolmetschers Professor Lex und eine Jean-Paul-Sammlung. Aus den Volksbibliotheken fließen zahlreiche Bände "verbotenen und unerwünschten Schrifttums" in die Stadtbibliothek, wo sie vor der angeordneten Vernichtung bewahrt werden können, 1944 und 1945 allerdings zu großen Teilen durch Bomben zerstört werden. Alle Zeitungslesehallen und Kinderlesestuben werden im Laufe des Zweiten Weltkrieges  geschlossen, das Personal leistet "kriegswichtige" Arbeiten.

1937
Gründung der Volksbibliothek Giesing

1939
Gründung der Volksbibliothek Englschalking

1941
Gründung der Volksbibliothek Pasing

1943
Teile der Literaturbestände werden in Ausweichquartiere, überwiegend in Niederbayern, verlagert.

1944
Erstmals am 18.3.1944 schwer getroffen, fallen am 17.12.1944 und am 7.1.1945 die nicht ausgelagerten Buchbestände in der Weinstraße 13 den Luftangriffen zum Opfer. Fünf Volksbibliotheken werden völlig vernichtet, die übrigen mehr oder minder schwer beschädigt. Die größeren Bibliotheken und auch die Städtische Musikbibliothek am Salvatorplatz - sie verliert ihr Schallplattenarchiv und einen Teil ihrer Bücher und Notenbestände - kommen dank des unermüdlichen Einsatzes der wenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch relativ gut über den Krieg.
Die zerstörte Stadtbibliothek in der Weinstraße, 1945
Nachkriegszeit und Wiederaufbau

1945
Unmittelbar nach dem Krieg und dem Ende des Nationalsozialismus beginnt unter schwersten Bedingungen der Wiederaufbau der Münchner Städtischen Bibliotheken. Im Mai nimmt Hans Ludwig Held seine Arbeit als Bibliotheksdirektor erneut auf und wird wenig später zum Kulturbeauftragten der Stadt München berufen.
Bereits im Oktober 1945 können sieben Volksbibliotheken sowie die Straßenbahnbücherei wiedereröffnet werden. Vorangegangen war - auf Anweisung der Militärregierung - die Entfernung des nationalsozialistischen und militaristischen Schrifttums aus den Beständen. Es wurde zu wissenschaftlichen, historiographischen Zwecken in der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek archiviert.

1946
Die Kriegsverluste der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek beziffern sich auf rund 100.000 Bände, etwa 40 % des Bestandes. Als erste Abteilung nimmt am 2.1.1946 die Juristische Bibliothek als Amtsbibliothek im Rathaus den Betrieb auf. Ab September erfolgt die Rückführung der ausgelagerten Buchbestände. Im November nimmt die Musikbibliothek (ohne festes Dach) den Notbetrieb auf.

1950
Nach einer langen Wanderung der Bestände durch viele Notquartiere können endlich auch die Zentralbibliothek in der Infanteriestraße und die Monacensia-Sammlung in der Möhlstraße eröffnet werden. Im August folgt die Handschriftensammlung. Die Volksbibliotheken Berg am Laim, Haidhausen, Harlaching, Kirchtrudering, Moosach, Waldtrudering und Westend sind Neugründungen der Nachkriegszeit.

1954
Hans Ludwig Held stirbt ein Jahr nach seiner Pensionierung. Seine Privatbibliothek mit 25.000 Bänden hat er der Stadtbibliothek vermacht.


Magazin Infanteriestraße
Reorganisation und Realutopie

1963
Unter der Leitung von Dr. Hans Schmeer, der seit 1954 als Bibliotheksdirektor amtiert, wird die sogenannte Büchereizentrale, eine zentrale Abteilung für Erwerbung und Katalogisierung, reorganisiert und den Bedürfnissen des wachsenden Bibliothekssystems angepaßt.

1967
Der Schriftsteller Carl Amery wird neuer Bibliotheksdirektor. Auf Initiative Amerys gibt der Stadtrat den Auftrag, einen neuen Münchner "Bibliotheksentwicklungsplan" in Angriff zu nehmen, in dem sich laut Amery in einer "Realutopie" Sachverstand und Phantasie kreuzen sollen.

1969
Die lang gehegte Idee für ein großes Münchner Bildungszentrum gewinnt an Boden. Es ergeht der Auftrag, für die Wissenschaftliche Stadtbibliothek, Direktion, Verwaltung und die Zentralen Dienste aller Stadtbibliotheken ein Raum- und Funktionsprogramm aufzustellen.

1976
Die elektronische Datenverarbeitung für die Ausleihverbuchung wird - nun unter der Leitung von Dr. Alfons Ott - in den Stadtteilbibliotheken eingeführt. Im selben Jahr beschließt der Stadtrat die Errichtung eines gemeinsamen Kulturzentrums für die Stadtbibliothek, die Münchner Philharmoniker, das Richard-Strauss-Konservatorium und die Münchner Volkshochschule im Stadtteil Haidhausen, "Am Gasteig".

1977
Nach dem plötzlichen Tod von Dr. Alfons Ott übernimmt Dr. Peter Thannabaur die Leitung der Städtischen Bibliotheken. Die Bibliothek und die Handschriftenabteilung der Monacensia ziehen in das denkmalgeschützte Hildebrandhaus in Bogenhausen. In den 70er und 80er Jahren werden zahlreiche neue Stadtbibliotheken gegründet.
Kulturzentrum Am Gasteig
Einzug in den Gasteig

1984
Ende Mai kann die Stadtbibliothek als erstes Institut das neue Kulturzentrum Am Gasteig beziehen. Unter einem Dach vereinigt finden sich nun die allgemeine Wissenschaftliche Stadtbibliothek, in der seit 1978 eine große Freihandbibliothek aufgebaut worden ist, die Musikbibliothek, die Philatelistische Abteilung sowie die früher in der Wörthschule befindliche Kinder- und Jugendbibliothek in Haidhausen. Die Stadtteilbibliothek Haidhausen wird zu großen Teilen in den Freihandbestand integriert. Auch die zentrale Direktion und Verwaltung für das städtische Bibliothekssystem ziehen in den Gasteig ein. Das qualitativ und quantitativ herausragende Angebot (852.000 Bücher, Noten, Tonträger und Videos) wird von der Bevölkerung so gut angenommen, dass bereits im September 1986 die millionste Besucherin begrüßt werden kann.

1993
Das 150-jährige Jubiläum der Münchner Stadtbibliothek wird gefeiert. Die Zentralbibliothek Am Gasteig erzielt in diesem Jahr 2,4 Mio. Entleihungen bei einem Bestand von 1,047 Mio. Medien. 63.000 MünchnerInnen haben einen Bibliotheksausweis. Allein die Zentralbibliothek zählt in diesem Jahr ca. 616.000 Besuche.
Bilde Deine Meinung - Werbekampagne 2000
Aufbruch ins 21. Jahrhundert

1994
Unter der Leitung von Dr. Werner Schneider (seit 1992 Direktor) werden Katalogisierung und Erwerbung auf EDV umgestellt. Die Benutzer können nun im Gesamtbestand über einen elektronischen Katalog recherchieren. Im selben Jahr werden für Erwachsene Benutzungsgebühren eingeführt, was einen spürbaren Rückgang bei den Entleihungen und bei der Zahl der eingeschriebenen Benutzer zur Folge hat.

1995
Als Institution mit gemeinsamem Auftrag und dezentralem Konzept nennt sich das Bibliothekssystem mit 27 Stadtteilbibliotheken, Zentralbibliothek, Monacensia, Juristischer Bibliothek, Fahr- und Sonderbibliotheken sowie der zentralen Direktion und Verwaltung "Münchner Stadtbibliothek", nach dem Motto Vielfalt im Angebot - Eindeutigkeit im Auftrag.

1997
Ein zukunftsweisendes Bibliothekskonzept wird vom Stadtrat verabschiedet. Ein neues Leitbild und ein neues graphisches Konzept ermöglichen, Angebot und Service durch gezielte Werbemaßnahmen einer noch breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. Auf die neuen Entwicklungen am Medienmarkt reagiert die Bibliothek mit dem Angebot von CD-ROM, Internetarbeitsplätzen, PC-Arbeitskabinen und einem Multimedia-Studio. Allerdings führt die Finanznot der Landeshauptstadt München in diesem Jahr zur Schließung der Altstadt-Bibliothek.

1999
Die Öffnungszeiten werden systemweit auf insgesamt 46 Wochenstunden erweitert. Erreicht  wird dies durch Einführung eines Arbeitszeitmodells, das eine maximale Flexibilität im Personaleinsatz ermöglicht.

2000
Die bisherigen Abteilungen für Erwerbung und Katalogisierung werden mit dem Ziel vereinigt, die Bearbeitung der Medien zu verkürzen.
Das in den letzten vier Jahren kontinuierlich erweiterte Angebot an CD-ROM- und Internet-Arbeitsplätzen in der Zentralbibliothek kann durch Internet-Kioske in allen Stadtbibliotheken ergänzt werden. Gleichzeitig reagiert die Bibliothek mit Internet-Schulungsangeboten auf den neuen Bedarf in der Bevölkerung.

2002/2003
Die Vorbereitungen für ein neues, integriertes EDV-System, das u.a. einen onlinefähigen Katalog bieten wird, sind in vollem Gange. Auch wenn die städtische Finanznot zu Diskussionen über mögliche Bibliotheksschliessungen führt, werden die Umstellung auf das neue System, ein neuer Internetauftritt und viele Modernisierungen zur kontinuierlichen Erweiterung der Leistungen des Münchner Bibliothekssystems beitragen.
Chronik 2006 2007
Die Zukunft hat schon begonnen...

2006/2007
Mit der Einführung der Selbstverbuchung für Ausleihe und Rückgabe startet die Münchner Stadtbibliothek das europaweit größte RFID-Projekt in der Bibliotheksbranche. Damit wird in eine zukunftsweisende Technologie investiert, die zugleich eine entscheidende Serviceverbesserung für die Kunden ist: Wartezeiten werden kürzer und in der Zentralbibliothek können Medien auch außerhalb der Öffnungszeiten zurückgegeben werden. Bis Ende 2009 werden in der Zentralbibliothek und in allen 24 Stadtteilbibliotheken Ausleihe und Rückgabe nahezu vollständig über RFID-Terminals erfolgen. Abgerundet werden diese Serviceverbesserungen durch die Einführung eines RFID-Bibliotheksausweises.

Noch mehr Service bieten zudem die auf 50 Stunden in der Woche erweiterten Öffnungszeiten der Zentralbibliothek: Auch samstags können nun die Kunden das gesamte Dienstleistungsspektrum von Ausleihe bis Magazinbestellung nutzen.

Serviceverbesserung und Investition in Zukunftstechnologien - dazu zählt ebenfalls das Angebot der Virtuellen Münchner Stadtbibliothek. Als eine von zunächst vier deutschen Bibliotheken schließt sich die Münchner Stadtbibliothek dem Projekt "Virtuelle Bibliothek" an. Im Startpaket werden rund 8.000 Bücher, Videos, Hörbücher, Musikdateien und Zeitschriften zum Ausleihen per Download rund um die Uhr angeboten.