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Das Hasenbergl

Geographisch betrachtet, ist das Hasenbergl ein "natürlicher Hochterrassen-Riegel", sprich: ein ca. 500 Meter langer Hügel, der in der Eiszeit entstanden ist.
Im 17. und 18. Jahrhundert war das spätere Hasenbergl unter verschiedenen Namen bekannt: Als beliebter Jagdgrund für die bayerischen Kurfürsten nannte man es Königlberg oder Kaninchenberg. Wegen des lehmigen Bodens war es außerdem als Laimpichl bekannt. Später dann, im 19. und 20. Jahrhundert, wurde der damals teilweise bewaldete Hügel meist Hasenbergl genannt.
Im 2. Weltkrieg entstand das "Lager Frauenholz" - zunächst Baracken für Luftwaffenangehörige, nach dem Krieg für Flüchtlinge und Obdachlose. Der Grundstein für die Siedlung am Hasenbergl wurde jedoch erst im Jahr 1960 durch den damaligen Oberbürgermeister Dr. Hans-Jochen Vogel gelegt. Die Baracken wurden größtenteils entfernt und durch Häuser in "Schlichtbauweise" ersetzt, in denen viele Heimatvertriebene eine neue Wohnung fanden.
Die Wohnsituation war anfangs noch katastrophal: Es mangelte an der lebensnotwendigen Infrastruktur wie Verkehrsverbindungen, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Ärzte ... Im Lauf der Zeit wurden nun diese Mängel inzwischen größtenteils beseitigt. Die BewohnerInnen des 24.Stadtbezirks leben fast alle gerne hier. Es gibt kaum einen Stadtteil, der soviel Grün aufweist wie das Hasenbergl. Und der Stadtteil wächst weiter. Weitere Informationen, Zahlenmaterial und Bilder finden sie auch in: Volker D.Laturell Feldmoching-Hasenbergl: das Stadtteilbuch für den 24.Stadtbezirk. München, 2000. Bavarica-Verlag.
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