
Der Stadtteil Giesing

wurde bereits im Jahr 790 erstmals unter dem Namen "Kyesinga" erwähnt und ist somit älter als München. Lange Zeit war Giesing ein Bauerndorf. 1854 wurde die Gemeinde in das Stadtgebiet eingegliedert und beheimatete damals vor allem unterprivilegierte Erwerbstätige, Kleinhändler und Tagelöhner. Im Jahr 1936 wurde Giesing in Obergiesing und Untergiesing-Harlaching geteilt.
Heute ist das bauliche Erscheinungsbild Giesings sehr gemischt. Während in Untergiesing auch heute noch der Charakter einer ehemaligen Arbeitervorstadt erkennbar ist, findet man in Obergiesing dichte Wohnblocks auf der einen und Einfamilienhäuser sowie kleine Siedlungen auf der anderen Seite. Aus dem ehemaligen Bauerndorf ist ein bunt gemischter, lebendiger Stadtteil geworden. Im stadtweiten Vergleich hat Giesing immer noch relativ günstige Mieten. Seit 2004 gibt es in dem 100 Jahre alten, denkmalgeschützten Giesinger Bahnhof ein Stadtteilkulturzentrum
Ein besonderes Wahrzeichen ist für viele Giesinger das Grünwalder Stadion oder auch "60er-Stadion", gegen dessen geplanten Abriss es 2007 einige Proteste und Aktionen gab.
Freunde des Fastfoods haben in Giesing außerdem die Möglichkeit dem 1971 eröffneten und somit ältesten McDonalds-Restaurant Deutschlands einen Besuch abzustatten. |