Buchpräsentation und Lesung Female Peace Palace

Mit Jessica Glause, Volha Hapeyeva und Hana Stojic

11.07.2024
20.00 Uhr
Innensicht des Habibi Kiosk
Habibi Kiosk (c) Julian Baumann
    Eintritt frei | Veranstaltungsort: Habibi Kiosk, Maximilianstr. 26

    Das Projekt „Female Peace Palace“ der Münchner Kammerspiele und der Monacensia widmet sich dem Mut, den Vorstellungen und den Kämpfen von Frauen in Krieg und Widerstand. Wir lesen und sprechen über das neu im Verbrecher Verlag erschienene Lesebuch gleichen Namens, das das Festival aus dem April 2023 dokumentiert und mit neuen Beiträgen ergänzt.

    Im Vertrauen auf die Kunst und das Theater suchen die Künstler*innen und Autor*innen nach Beschreibungen für die Dilemmata und Höllen des Krieges und nach Wegen, ins Handeln zu kommen.

    Am 11. Juli lesen wir Texte aus dem Buch und sprechen mit: Jessica Glause, Regisseurin des zentralen Festivalstücks „Anti War Women“ über den Frauenfriedenskongress 1915, der mitten im ersten Weltkrieg Frauen aus kriegsführenden Ländern an einen Tisch brachte und ihren Theaterabend an den Münchner Kammerspielen.

    Volha Hapeyeva, Lyrikerin und Autorin, geboren in Minsk, lebt und arbeitet heute in Deutschland. In ihrem Essay „Ein Hauch des Grauens“ denkt sie darüber nach, wie Kriege ihren Weg in die Sprache gefunden haben und wie diese Sprache unser Handeln und unsere Kultur prägt.

    Hana Stojic, Gestalttherapeutin, in Sarajevo geboren und heute in Berlin lebend und arbeitend. Stojic reflektiert über Susan Sontags Aufenthalt in der 1992–1996 belagerten Stadt Sarajevo. Sontag wollte ein Zeichen internationaler Solidarität mit der Bevölkerung setzen und inszenierte während ihres Aufenthalts Becketts „Warten auf Godot“.

    Moderation: Anke Buettner, Leiterin der Monacensia und Olivia Ebert, Dramaturgin an den Münchner Kammerspielen

    Informationen zur Anmeldung

    ohne Anmeldung

    Kooperationspartner

    Die Publikation „Female Peace Palace. Schreiben, Widerstand und Pazifismus im Krieg“ ist Teil des gemeinsamen Projekts „Female Peace Palace“ der Münchner Kammerspiele und der Monacensia im Hildebrandhaus. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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