Foto: Martina Simkovicova

Tahiti Utopia

Michal Hvorecky diskutiert mit Alex Rühle über seinen neuen Roman und seine Vision von Europa

12.05.2021
19:30 Uhr Uhr
Eintritt frei

Der Mensch braucht eine Utopie und die Welt ist zum Verändern da. Willkommen auf Tahiti!

Wie sähe die Welt aus, wenn es Großungarn noch geben und die Slowakei nicht existieren würde? Was wäre mit den Slowaken? Man würde sie auf Tahiti finden, dieser kleinen Insel mitten im Pazifik, mit ihren schönen Stränden, weit weg von der westlichen Zivilisation. Denn wer will nicht ein Stück vom Paradies?

Die mitteleuropäische Geschichte wurde noch nie so unterhaltsam erzählt. Michal Hvorecky stellt mit seinem neuen Roman "Tahiti Utopia" die Geschichte auf den Kopf und beleuchtet darin auch den neuen Nationalismus.

Michal Hvorecky, geboren 1976, lebt in Bratislava. Auf Deutsch erschienen bereits drei seiner Romane und eine Novelle. Hvorecky verfasst regelmäßig Beiträge für die FAZ, Die Zeit und zahlreiche Zeitschriften. In seiner Heimat engagiert er sich für den Schutz der Pressefreiheit und gegen antidemokratische Entwicklungen.

Alex Rühle, geboren 1969, ist Redakteur und Reporter im Feuilleton der SZ: Er und Michal Hvorecky haben sich in einem Kaffeehaus in Wien kennengelernt, als Hvoreceky ihm erklärte, wie das ist in der Tschechoslowakei geboren zu sein, und heute nur noch in der Slowakei zu leben.
Weil die Kaffeehäuser momentan zu sind, hat Alex Rühle gerade ein neues Kinderbuch geschrieben, „Zippel in der Geisterbahn“, das Ende Juli erscheint.

Im Rahmen des Münchner Europa-Mai.

Informationen zur Anmeldung

Die Veranstaltung wird live auf dem Youtube-Kanal der Münchner Stadtbibliothek gestreamt.

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