Elvira Steppacher beim Sommerfest in der Monacensia

#SchreibResi

Schreib-Residency 2025: Elvira Steppacher

Elvira Steppacher beschäftigt sich in ihren literarischen Arbeiten mit Übergängen – zwischen Leben und Tod, Natur und Technik, Mensch und Tier. Sie fragt nach den Grenzen des Wahrnehmbaren, nach den ästhetischen Ordnungen von Sprache und ihrer Durchlässigkeit. Die Schreib-Residency versteht Steppacher als offenen Denkraum, in dem sie gemeinsam mit Schreibenden und Publikum über Literatur als Erkenntnisform ins Gespräch kommen möchte. In ihrem Programm setzt sie sich mit der Frage auseinander, wie Literatur ästhetische Ordnungen entwirft, durchbricht und neu deutet.

Ich greife Themen auf, die zu einseitig vermittelt oder gar nicht gesehen werden. Oft kann ich selbst kein abschließendes Urteil zu ihnen bilden, weil sie ethisch komplex sind und argumentativ von keiner Wissenschaftsdisziplin zufriedenstellend erfasst werden können. Daher vertraue ich der Kraft ästhetischen Tuns. Literatur ist schöpferisch, erschließend, visionär. Verstörend, tollkühn, kritisch. Verlustsensibel, humorvoll, tröstlich.“ Elvira Steppacher

mehr zur Schreib-Residency 2025 im MON_Mag

Eine Stadt wie München braucht Orte, für die Ideen wichtig sind und nicht Geld. Autor*innen brauchen diese Orte, wir alle brauchen sie.

Anke Buettner, Leiterin der Monacensia

Das Hildebrandhaus – einst Bildhauervilla, heute Künstler*innenvilla – steht für die Idee der Werkstatt: ein Ort des Arbeitens, des Denkens und des gemeinsamen Tuns. Während der Schreib-Residency wird es zum Schreibort und sozialen Raum.

Die Residency orientiert sich an den individuellen Arbeitsweisen und Bedürfnissen ihrer Resident*innen. Entwickelt wurde das Format während der Corona-Pandemie – als Reaktion auf beengte Wohnverhältnisse und fehlende Rückzugsorte in der Stadt. Seither wird das Programm im Austausch mit den Autorinnen kontinuierlich weiterentwickelt.

Die #SchreibResi wird bis 2025 durch die C.H. Beck Kulturstiftung ermöglicht.

Veranstaltungstermine der Reihe

Vergangene Residencies

Schreib-Residency 2024: Annegret Liepold

Annegret Liepold beschäftigt sich in ihren Romanprojekten intensiv damit, wie Geschichten und Narrative von Familien und Gemeinschaften über Generationen weitergegeben werden. Welches Wissen steckt – unentdeckt – in uns? Wie nähern wir uns Tabus? Wer darf Geschichte erzählen? Fragen wie diese standen 2024 im Zentrum des Programms der Monacensia-SchreibResi, die Annegret Liepold von Juni bis Oktober gestaltete. Dazu gehörten Veranstaltungen zu verschiedenen Schreib-, und Erzählformen wie auch Gelegenheiten zum Experimentieren.

mehr zur dritten Schreib-Residency im MON_Mag

SchreibResi 2023: turtle magazin(e)

Mit dem turtle magazin(e) kam 2023 ein Kollektiv an Autor*innen und Künstler*innen in die Monacensia: Von März bis Juli gestaltete das Redaktionsteam des turtle magazin(e) in der Künstler*innenvilla ihre fünfte Ausgabe – und ein Lesungs- und  Veranstaltungsprogramm. Das turtle magazin(e) ist ein junges Print- und  Online-Magazin für textuelle und visuelle Kunst. Kollektives Arbeiten stand im Zentrum der Residency, im Rahmen der das turtle magazin(e) alle Interessierten dazu einlud, gemeinsam zu arbeiten und zu diskutieren. Außerdem ließ das Team die Öffentlichkeit am Entstehungsprozess ihrer Zeitschrift teilhaben: Es bestand die Möglichkeit an offenen Redaktionssitzungen teilzunehmen und das neue Thema der Ausgabe zu diskutieren. Im Juli 2023 feierten turtle magazin(e) und Monacensua gemeinsam bei einem Sommerfest das Release der fünften Ausgabe!

Gefördert durch die C.H. Beck Kulturstiftung und das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

mehr zur zweiten Schreib-Residency im MON_Mag

SchreibResi 2022: Dana von Suffrin

Mit  der Schriftstellerin Dana von Suffrin startete die Monacensia 2022 in einen experimentellen Sommer. Von Mai bis September war das  Hildebrandhaus für sie Residency, Schreibort und sozialer Raum. Dana von Suffrin hielt jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat  Sprechstunden in der Künstler*innenvilla. Informell und zwanglos lud sie  Gäste aus dem Kreis der Münchner Autor*innen zum Plaudern auf dem  „Bankerl“ in den schönen Garten ein. Zuhören und Mitreden war  ausdrücklich erwünscht – auch im Netz, wir begleiteten die #SchreibResi  über die Social-Media-Kanäle der Monacensia! Zudem kuratierte Dana von  Suffrin ein ganz persönlichen Lesungsprogramm.


Die #SchreibResi wurde ermöglicht durch die C.H. Beck Stiftung. Mitveranstalter des  Veranstaltungsprogramms zur ersten #SchreibResi war das Kulturreferat  der Landeshauptstadt München. Gefördert vom Bayerischen  Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

mehr zur ersten Schreib-Residency im MON_Mag

Filmporträt #FemaleHeritage

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