Filmstill

DES-MIRAR: Filme aus Abya Yala

Neue Blicke auf Lateinamerika – Gastland Kolumbien

11.10.2026 , 17.00 – 21.00 Uhr

Eintritt frei
Veranstaltungsort: Projektor, Erdgeschoss

DES-MIRAR blickt auf die Filmwelten in Abya Yala – so die alternative Bezeichnung des amerikanischen Kontinents, die auf seine vorkoloniale Existenz verweist – und lädt ein, sich unvertrauten Stimmen, Perspektiven und Standpunkten hinzuwenden.

Gastland der diesjährigen Ausgabe ist Kolumbien. Das Filmprogramm will die verschiedenen Standpunkte miteinander ins Gespräch bringen, die das Kino rund um das schwierige Thema Frieden freilegt. Auch zehn Jahre nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens von 2016 zwischen dem kolumbianischen Staat und der ehemaligen Guerillagruppe FARC-EP hält der bewaffnete Konflikt an und nimmt einen zentralen Platz in Bildern und Alltagserzählungen ein. Eine Auswahl unabhängiger und gemeinschaftsbasierter Filmproduktionen ermöglicht einen anderen Zugang zu dem südamerikanischen Land zwischen Pazifik, Karibik und dem Amazonasbecken. Zwischen den Filmen gibt es die Möglichkeit mit den Filmschaffenden und anderen Gästen ins Gespräch zu kommen. (In spanischer und deutscher Sprache)

17.15 – 19.00 Uhr: JARDÍN DE AMAPOLAS (Mohnblumenwiese) (Spielfilm) (Kolumbien 2012, Regie: Juan Carlos Melo Guevara, 88 Min., OmeU); 19:00 - 19:25 Publikumsgespräch mit Alexandra Yepes (Produzentin Chirimoya Films)

19.25 – 19.35 Uhr: Pause

19.35 Uhr: Kurzfilmreihe (Dokumentarfilme)

APOTNOJUSHI – DAS HAUS DES WINDES (2026, Marbel Vanegas Jusayu, OmeU, 12 Min.)

DEFENDIENDO EL TERRITORIO (2024, Paola Tamayo, OmdU, 9 Min.)

LA SOMBRA DEL CARBÓN (2026, Paola Tamayo, OmdU, 9 Min)

HUELLAS DEL VIENTO (2024, Paola Tamayo, OmdU, 14 Min.)

Im Anschluss: Publikumsgespräch mit Paola Tamayo (Regisseurin)

Informationen zur Anmeldung

Eintritt frei, kostenlose Tickets bei München Ticket