Israelbezogener Antisemitismus in literarischen Kontexten
Workshop mit Eva Marburg und Kathrin Hain
17.12.2026 , 10.00 - 17.00 Uhr
Eintritt frei
Veranstaltungsort: Salon Hildebrand
Israelbezogener Antisemitismus tritt in kulturellen und gesellschaftlichen Kontexten als die häufigste antisemitische Erscheinungsform der Gegenwart auf - besonders nach dem Massaker der terroristischen Hamas an der israelischen Zivilbevölkerung am 7. Oktober 2023. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass es sich bei dieser Spielart von Antisemitismus um eine schwer einzuordnende Variante von Antisemitismus handelt.
Der Workshop macht deutlich: Auch israelbezogener Antisemitismus bezieht seine Rhetorik und Narrative aus dem Wissensspeicher jahrhundertealter antisemitischer Imaginationen. Der Workshop befähigt die Teilnehmenden, klassische Motive des Antisemitismus in Bezug auf Israel zu identifizieren und zu deuten. Beispiele aus der Literatur zeigen auf, wie israelbezogener Antisemitismus in Texten und im Literaturbetrieb wirksam wird und sich in Gewalt gegen Jüdinnen:Juden übersetzt. Der Workshop richtet sich an Mitarbeitende von Kunst- und Kulturinstitutionen, die vor allem textbasiert arbeiten. Die Teilnahme an dem vorhergegangenen Workshop »Text und Gewalt I« ist von Vorteil, aber keine Voraussetzung.
Eine Veranstaltung im Begleitprogramm zur Ausstellung »Literatur & Haltung. Rachel Salamanders Archiv«.
Informationen zur Anmeldung
Kooperationspartner
Institut für Neue Soziale Plastik
