Gerücht und Gewalt: Antisemitismus in künstlerischen Kontexten
Workshop
07.02.2026 , 11.00 – 16.00 Uhr
Eintritt frei
Veranstaltungsort: Salon Hildebrand
Kunst und Kultur sind einflussreiche Wissensspeicher, in denen sich antisemitische Erzählungen, Bildwelten und Weltanschauungen fortsetzen, wandeln und anpassen. Antisemitismus in diesen kulturell weitergegebenen Kontexten wird jedoch oft übersehen oder bleibt unerkannt. Für ein künstlerisches Arbeiten, das sich antisemitismuskritische Perspektiven zum Ziel setzt, ist es jedoch notwendig zu erkennen, wie Antisemitismus in den jeweiligen Künsten konkret wirksam wird und wie dessen Spielarten samt seinen narrativen Strukturen und bildlichen Manifestationen zu entschlüsseln und zu deuten sind. Dies ist Grundvoraussetzung, um den teilweise vehementen Konflikten über Antisemitismus in der kulturellen Sphäre professionell begegnen zu können.
Der Einführungsworkshop, der im Rahmen der Konferenz „(Dis)comfort Zones. Antisemitismuskritik in Kunst und Kultur“ stattfindet, richtet sich an Kunst- und Kulturschaffende aller Sparten sowie an Beschäftigte von Kulturinstitutionen. Er möchte dazu ermutigen, sich mit den tradierten Erscheinungsformen von Antisemitismus im Kulturkontext auseinanderzusetzen und Sensibilitäten für den Umgang mit ihnen zu entwickeln. Der Workshop kombiniert theoretische Inputs mit Beispielen für literarischen, visuellen und/oder theatralen Antisemitismus. Anhand von Fallbeispielen werden Handlungsoptionen aufgezeigt.
Mit Stella Leder und Eva Marburg.
Informationen zur Anmeldung
Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung für die Workshops mit Angabe des beruflichen Interesses unter veranstaltungen(at)neue-soziale-plastik.org
Kooperationspartner
Der Workshop ist eine Veranstaltung des Instituts für Neue Soziale Plastik, Berlin in Kooperation mit der Monacensia im Rahmen der Konferenz „(Dis)comfort Zones. Antisemitismuskritik in Kunst und Kultur“ am 08. Februar 2026 an den Münchner Kammerspielen.
Gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales und der EVZ-Stiftung.
