Leseland DDR

Literarische Porträts zwischen Zensur und Gesellschaftskritik

11.11.2022
19.00 Uhr
Himmelblauer Trabant vor einem Wohnhaus.
©Marcus Lenk | Unsplash
  • wichtig!
Dauer: 90 Min.
Kosten: 8 €

Wie frei waren Autorinnen und Autoren in der DDR? Wie stark wirkte die Zensur? Und wie konnte sich hier trotzdem eine reichhaltige Literatur entfalten? Stefan Heym übt in seinem Roman "Schwarzenberg" eine scharfe Gesellschaftskritik an den kommunistischen Funktionären. Monika Maron beschreibt in "Flugasche" die Umweltsünden in Bitterfeld. Christa Wolfs "Sommerstück" thematisiert die Folgen der Ausbürgerung Wolf Biermanns. Und Hermann Kant zeigt in "Die Aula" die Probleme aus der Anfangszeit der DDR auf. Für die Genannten ist Schreiben eine Möglichkeit, verdeckt auf Missstände hinzuweisen. So kommt die Wahrheit zwischen den Zeilen zum Ausdruck.

Dozent der Veranstaltung ist Stefan Winter M.A.

Im Rahmen der Ausstellung „Leseland DDR“ die bis zum 21. Dezember in der MVHS Galerie eigenArt im selben Haus zu sehen ist.

Informationen zur Anmeldung

Anmeldung erfolgt über die MVHS unter der Kursnr. P124151

Bitte beachten Sie die aktuell geltenden Hygiene- und Aufenthaltsbestimmungen.

Kooperationspartner

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