historische Aufnahme: Carl Amery

Das Carl-Amery-Festival: “Ökologie und Literatur”

Diskussion: Literatur und Ökologie

  • wichtig!

04.04.2022 , 19 Uhr

Eintritt frei

Als andere noch das Wachstum um jeden Preis predigten, kämpfte er längst für die Umwelt: Carl Amery, der engagierte Schriftsteller und leidenschaftliche Vordenker einer ökologischen Politik. Am 9. April hätte er seinen hundertsten Geburtstag gefeiert.

Mit Lesungen, Filmen, Führungen, Ausstellungen, Diskussionsrunden und einem Konzert in Freising, München und Passau erinnert das Carl-Amery-Festival an den bayerischen Weltbürger, der auch Direktor der Münchner Stadtbibliothek war. Einen Überblick über alle Veranstaltungen rund um das Carl-Amery-Festival gibt es unter www.carl-amery-festival.de

Von den Wechselwirkungen zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt:

Wörtlich bedeutet Ökologie „Lehre vom Haushalt“. Carl Amery beschränkte sich in seiner Beschäftigung mit der ökologischen Krise nicht auf Fragen der Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt. Stets hatte er auch ihr Wechselspiel mit den Formen unseres Zusammenlebens im Auge. Nicht nur ökonomische, auch soziale und kulturelle Praktiken waren für ihn eng mit dem Ökosystem verknüpft. Über herrschende Ungleichgewichte und anzustrebende Gleichgewichte wollen wir an diesem Abend diskutieren.

Mit Dagmar Leupold, Schriftstellerin, Jörg Metelmann, Kultur- und Medienwissenschaftler, Universität St. Gallen, Jan Snela, Schriftsteller.

Moderation: Norbert Niemann

Informationen zur Anmeldung

Anmeldung per Mail über stb.veranstaltungen.kult(at)muenchen.de

Bitte informieren Sie sich vor dem Besuch der Bibliothek über die aktuellen Aufenthalts- und Hygieneregeln.

Kooperationspartner

In Zusammenarbeit mit VS Bayern